Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens (Satzungsauszug)
Konflikte am Arbeitsplatz sind Ursache physischer und psychischer Erkrankungen bei
Erwerbstätigen. Die ständig steigende Anzahl von Fehltagen aufgrund von psychischen Erkrankungen ist vermutlich zu einem beträchtlichen Teil auf Konfliktfolgen zurückzuführen.
Die Bundeskommission für Wirtschaft und Arbeit hat zum Ziel interessierten und
betroffenen Personen bundesweit Beratung zur Gesundheitsförderung durch Konflikt-Prävention und Intervention zu bieten.
In einem bundesweiten Netz an Beratungsstellen soll betroffenen und interessierten Personen in persönlichen Beratungsgesprächen mit qualifizierten Beratern sowohl eine Ersthilfe bei akuten Konflikten, als auch eine langfristige Hilfe zur Bewältigung der gesundheitlichen Konfliktfolgen angeboten werden. Die einzelnen Maßnahmen werden individuell an die jeweilige Problemstellung angepasst. Oberstes Ziel der BWA im Bereich der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens ist die Erhaltung oder Wiederherstellung der vollen physischen und psychischen Leistungsfähigkeit erwerbstätiger Personen sowie die Reduzierung von eventuellen Leistungsminderungen oder krankheitsbedingten Fehlzeiten. Die BWA möchte zusätzlich zur Gesundheitsförderung auch eine Entlastung der sozialen Sicherungssysteme (Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) erzielen und trägt damit zur Steigerung der Produktivität in Betrieben bei. Langfristig strengt die BWA an, gesundheitlichen Schäden betroffener Erwerbstätiger sowie volkswirtschaftlichem Wertschöpfungsverlust durch Präventivmaßnahmen vorzubeugen.


