Kommission für Sicherheit an Schulen
Das Projekt der Landeskommission für Sicherheit an Schulen
In Schulen ist Mobbing bzw. Bullying ein dramatisch wachsendes Problem. Das zeigen erste Ergebnisse einer Untersuchung Landauer Forscher, die 2007 online knapp 2000 Schüler befragten. Mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) gab an, innerhalb von zwei Monaten mindestens einmal Opfer von direktem Mobbing gewesen zu sein.
Die Landeskommission für Sicherheit an Schulen soll eine zentrale Melde-, Beratungs- und Betreuungsstelle sein, die Eltern, Lehrkräfte und Schulen Bayerns aktiv in der Regulierung und Prävention unterstützt. Langfristig soll ein Nutzen des Projektes die Erfassung und Evaluation von Konfliktsituationen in Schulen sein, um anhand des Forschungsmaterials Präventions- und Interventionsmaßnahmen erarbeiten zu können.
Welche Ziele hat das Projekt
- Erfassung und Evaluation von Konfliktsituationen in Schulen,
- Organisation einer zentralen Beratungs- und Betreuungsstelle für Bayerns Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulen,
- Organisation von Experten-Ausschüssen,
- Erarbeiten und Etablierung von Regulierungs- und Präventionsmaßnahmen,
- Entlastung von Schulen und Schulpsychologen/innen beim Umgang mit Konfliktfällen,
- Organisation von Schulungen und Teamförderprojekten für Schüler/innen und Lehrer/innen,
- Motivationssteigerung der Schülerinnen und Schüler durch Konfliktreduktion,
- Steigerung der Leistungsfähigkeit und somit Förderung des Notenschnitts in Bayern.
Weniger Konflikte bedeutet mehr Sicherheit und Spaß an der Schule. Wie auch im Arbeitsleben sorgen Konflikte für Ablenkung und schränken die Konzentration und Motivation am Lehrstoff und der Schule massiv ein. Absolutes Ziel des Projektes ist daher die Regulierung von Konflikten und die Steigerung der Motivation der Schülerinnen und Schüler.






